IPC-A-600G-DE

Aus FED-Wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Fakten

 Titel (Deutsch,  Kurz)   :   IPC-A-600G-DE 
 Titel (Deutsch,  Lang)   :   Abnahmekriterien für Leiterplatten in deutscher Übersetzung 
     
 Titel (Englisch, Kurz)   :   IPC-A-600G 
 Titel (Englisch, Lang)   :   Acceptability of Printed Boards 
     
 Verabschiedet  am   :   September 2004 
 Veröffentlicht am   :    
 Tritt in Kraft am   :    
     
 Enhält  Norm   :    
 Enthalten in   :    
     
 Ändert   :  
 Ersetzt   :   IPC-A-600F 
     
 Geändert durch   :    
 Ersetzt  durch   :   siehe IPC-A-600G 
     
 Inhalt (Deutsch)   :   Die neue Ausgabe der Publikation des amerikanischen Fachverbandes IPC vom September 2004 enthält auf 126 Seiten A4 eine Zusammenstellung von Abnahmekriterien für die visuelle Qualitätskontrolle von Leiterplatten. Die Beurteilung der Qualität der Leiterplatten erfolgt - wie bei IPC-Richtlinien üblich - anhand ihrer Zuordnung zu drei Qualitätsklassen 1, 2, 3. Ein ähnlich vielseitiges und anschauliches Dokument gibt es in der deutschen Normen- und Fachliteratur nicht.

IPC-A-600G bietet eine große Anzahl Aufnahmen von Leiterplattenausschnitten, zeichnerischen Prinzipdarstellungen, mikroskopischen Aufnahmen und Schliffdarstellungen, ergänzt durch textliche Erläuterungen und Parametertabellen.

Durch die gute Gestaltung des Dokumentes mit über 50 % Anteil der bildlichen Darstellungen ist die Richtlinie durchgängig vom Designer bis zum Baugruppenproduzenten für Qualitätseinschätzungen und Weiterbildung nutzbar. Darüber hinaus kann IPC-A-600G aufgrund des hohen Bildanteils sehr gut für die Ausbildung von Studenten und für die Schulung des gesamten Fertigungspersonals eingesetzt werden.

Gegenüber dem Vorgänger IPC-A-600F geben in der überarbeiteten G-Fassung mehr als 80 neue bzw. überarbeitete Bilder und Illustrationen zusätzliche oder veränderte Informationen zur Produktabnahme. Das betrifft u.a. abgehobene Anschlussflächen und Leiterzüge, Restringanforderungen, Unterätzen, Folienunterbrechungen, flexible Leiterzüge und die minimale Dicke für Leiterzüge.

IPC-A-600G baut synchron auf den Leistungsanforderungen an Leiterplatten in IPC-6011 sowie in den ebenfalls überarbeiteten Richtlinien IPC-6012B und IPC-6013A auf.

Auszüge aus dem Inhalt der Norm:

  • Äußere Beurteilungsmerkmale wie Kanten, Basismaterial-Oberfläche, Delaminierung, Blister, Einschlüsse, Zinn-Blei-Beschichtungen, Durchkontaktierungen, unplattierte Bohrungen, gedruckte Kontakte und Kontaktkämme, Markierungen, Lötstopmasken, Abmessungskennwerte für Leiterzugbreiten- und -abstände, Ebenheit, Bohrungen
  • Innnere Beurteilungsmerkmale wie Delaminierung, Blister, Harzaustritte, Fehlstellen, Hinterätzungen bei den dielektrischen Materialien, allgemeine Kennwerte des Leiterbildes, Kennwerte der verschiedenen Arten von durchkontaktierten Bohrungen
  • Beurteilungsbesonderheiten der einzelnen Leiterplattentypen wie flexible und starr-flexible Leiterplatten sowie Leiterplatten mit Metallkern
  • Testarten und Testhinweise wie elektrische Integrität, Lötbarkeit 
     
 Inhalt (Englisch)   :    


Liste Bezugsquellen für Normen, Richtlinien und weitere Dokumente

Persönliche Werkzeuge